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Was zum Teufel hat denn das mit der Sache zu thun? rief der Doktor.
Ich weiß es nicht, ſagte der Aſſeſſor, ſich die niedrige Stirn reibend; ich weiß nur, daß ich, als ich nach Woldom kam, zum erſten Male, zu meinem nicht geringen Erſtaunen, von der Exiſtenz eines offenen Ladens in dieſem Hauſe erfuhr; daß dieſes Umſtandes zu der Zeit, als Herr Nudel in Köln auf Freiersfüßen ging, und ich— als intimer Freund des Hauſes — ſo ziemlich au courant von Allem war, mit keinem kleinſten Worte je Erwähnung geſchehen iſt— und zum großen Glück für den Herrn Freier; wie ich die Familie kenne, und beſonders die Frau Mutter, würde ihn dieſer kleine verſchwiegene Um⸗ ſtand vollends unmöglich gemacht haben.— Der junge Menſch war ſein Intimus;— der junge Menſch und das Schild ſind in derſelben Nacht verſchwunden— wahrhaftig! das bringt mich auf ganz abſonderliche Gedanken— ganz neue Combi⸗ nationen— Sie lachen!— natürlich!
Ich lache nicht! rief der Doktor, der am anderen Ende des Zimmers war.
Aber hier wurde gelacht! ſagte der Aſſeſſor, der unmittel⸗ bar vor dem Schranke ſtand.
So mag der Teufel gelacht haben! ſchrie der Doktor.
Ihm war nicht zum Lachen zu Mute; er hatte mit einer ſtarken Verſuchung zu kämpfen, dem ſataniſchen Menſchen an die Kehle zu fahren wie einem geifernden tollen Hunde, der im nächſten Moment mit den giftigen Zähnen nach dem Liebſten hacken würde, was er auf Erden hatte. Herr des Himmels, wie ſollte dies werden? Wenn die junge Frau keinen Gebrauch von dem Schlüſſel gemacht, den er ihr vorhin geſchickt— wenn ſie ſeine ſtumme Mahnung nicht verſtanden; oder auch verſtanden, aber nicht den Mut gehabt, derſelben Folge zu geben— und


