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Todtlachen, gnädige Frau, nur daß Einem die Thränen dabei in die Augen kamen— hörte, der Herr Aſſeſſor habe ſich nicht einmal an das Skelet geſtoßen— ich hätt's gethan, gnädige Frau, wäre ich an ſeiner Stelle geweſen!— ja, gnädige Frau, da ſchlug mir aber wirklich das Gewiſſen, und ich ſah, daß ich den Scherz zu weit getrieben, und daß es, Alles in Allem, ein ſchlechter Scherz war, um ſo ſchlechter, als Jemand, der um Verzeihung bitten will, überhaupt wol gar keine Scherze ma⸗ chen ſollte. Und dabei fiel mir ein, daß die junge gnädige Frau, auf deren Fürſprache ich ſo ſtark rechnete, am Ende, wenn ihr auch der Herr Gemahl von dem tollen Handel am Abend vor der Hochzeitsreiſe erzählt, und wie wir das da abgenommen und in den Schrank geſtellt und—
Was iſt das da? fragte Aennchen, zum erſten Male wie⸗ der auf das lange ſchwarze Bret blickend, welches vorhin, als ſie den Schrank öffnete, faſt auf und über ſie geſtürzt und jetzt noch ſo, wie es gefallen, unmittelbar zu ihren Füßen, zwiſchen ihr und Hans lag, der eben mit dem Finger darauf deutete.
Das wiſſen Sie nicht? fragte Hans.
Nun ja,— ein Bret— ſagte Aennchen lachend über den wunderlichen Ausdruck, den des Hans Geſicht bei ihrer Frage annahm.
Sie wiſſen nicht, was auf der anderen Seite von dem Bret ſteht?
Da es nicht durchſichtig iſt—
Ach, du liebe Zeit! rief Hans; ach, du liebe Zeit! iſt es denn menſchenmöglich? er hat Ihnen davon nichts geſagt, bis auf den heutigen Tag, bis zu dieſer Stunde?— ſo tief, ſo tief verſteckte er ſich vor dir— Jahrhunderte lang?— er, der ſonſt in einem Kryſtall⸗Palaſt wohnt und wohnen darf, weil ſein Herz rein iſt wie das Herz der Waſſer—


