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vertraulichen Geiſte erzählte, den die Freude, die man ſelbſt empfindet, und das Vergnügen, welches man den Zuhörern bereitet, verleihen, kam und ging Madame Si⸗ mon, jedesmal Sabine ein Bröckchen von dieſer i lung berichtend, und ſodann wieder Silveſtre die Worte anvertrauend, die Sabinens Glück entſchlüpft waren— eine Botin des Entzückens dieſer zwei ſeligen Herzen, die ſie liebte, und die nach dem Verbote des Arztes noch nicht einander gegenüber geſtellt werden ſollten.
Es erging die Aufforderung, ſich abermals zu Tiſche zu ſetzen, und Madame Simon kündigte an, daß Sabine, ſobald die Unordnung in ihrer Toilette wieder hergeſtellt wäre, ihren Platz unter den Gäſten wieder einnehmen würde.
Nach einer geheimen Vorſchrift von Madame Simon war Silveſtre, gegen den guh des Doktors, ein Platz ziemlich weit von dem der Kranken angewieſen; ſie wollte nicht, daß ſie ſich ſprechen könnten, ohne von Jemand ge⸗ hört zu werden. Madame Simon hatte ſich auf fdie Schick⸗ lichkeit berufen, aber im Grunde wußte ſie wohl, daß ſie Beiden eine grauſame Verlegenheit erſparte. Wenn man ſich Alles zu ſagen hat, iſt es beſſer, ſich nichts zu ſagen,
als ein Wort zu verſuchen, und es plötzlich durch die hundert
neugierigen Blicke, von denen man umgeben iſt, zurück⸗ gedrängt zu ſehen. Einige Minuten, nachdem das Mit⸗ tagsmahl wieder ſeinen Fortgang genommen hatte, trat Sabine, immer noch auf den Arm ihres Arztes geſtütt, ein. Im Augenblick, wo ſie an Silveſtre vorüberkam, der ſich erhoben hatte und mit Sabine ſprechen wollte, ſtieß ihn der Doktor ſanft mit der Hand zurück und ſagte:
„Schon gut, ſchon gut, junger Mann, wir werden ſpäter davon reden.“
Man ſetzte das Mahl fort. Sabine und Silveſtre ſchanten ſich kaum an und ſahen ſich doch immeèr. Sie ſagten ſich nichts und hörten ſich doch Beide. Es herrſchte eine offene, belebte, lärmende Freude; Sabine lachte mit


