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wenn ich nicht ſo genau, daß es gar keinem Zweifel un⸗ terliegt, wüßte, daß das Motiv dieſes Bruches ein ganz anderes iſt, als das, welches Sie anführen, mögen Sie es nun kennen, oder mögen Sie getäuſcht ſeyn, wie man mich zu täuſchen verſucht hat. Sie werden mich voll⸗ kommen begreifen, mein Herr, wenn Sie beifolgenden Brief geleſen haben, der mir von der Perſon zugeſtellt worden iſt, die ihn empfangen hatte. Dieſe Perſon iſt Fräulein Aurelie von S. 4 ich ſcheue mich nicht, ſie zu nennen, denn ſie wird bald den Namen eines Mannes führen, der ſie gegen jede Anfeindung zu beſchützen ver⸗ mag, wie er auch bald die ihm widerfahrene Beleidigung
beſtraft haben wird, ſo niedrig ſie auch ihrem Urſprung
nach ſeyn mag. Ich habe die Ehre zu ſeyn u. ſ. w. Marquis von Belleſtar⸗
Brief von Sabine an Fräulein Aurelie von S. in dem vorigen eingeſchloſſen.
(Zum Verſtändniß dieſes Briefes bitten wir unſere
Leſer, ſich erinnern zu wollen, daß Sabine denſelben an Fräulein Aurelie von S. den Tag nach ihrem Zu⸗ ſammentreffen mit Silveſtre in den Magazinen der Ville de Paris geſchrieben hatte. Es iſt der Brief, den Fräu⸗ lein von S ſo ſorgfältig aufbewahrte, den ſie den Nachforſchungen unſeres Spions eutzogen, von dem Sa⸗ binens vortreffliche Freundin bei Herrn Leonard geſprochen hatte. Nach den letzten Phraſen des Schreibens von Herrn von Belleſtar erſcheint es überflüſſig, zu erklären, wie er in die Hände des Marquis gelangt war. Folgen⸗ des iſt ſein Inhalt:) „Meine Aurelie, meine Schweſter, meine Freundin, ich habe Dir geſtern geſchrieben, um Dir zu erzählen, wie ich mit Herrn von Prosny zuſammengetroffen war, und Frederic Soulis. Von Tag zu Tag. 20


