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dem, welches man geträumt hat, weil das Glück von die⸗ ſer Welt und die Hoffnung vom Himmel iſt. Nicht durch das, was er erfährt, ſondern durch das, was er hofft, ver⸗ bindet ſich der Menſch mit Gott.
„So hat alſo,“ werden Sie ſagen,„ſo hat alſo Herr Simon Sabinen erklärt, daß er ihre Liebe billige, und daß ihre Verheirathung mit Herrn von Prosny ſeinen Wün⸗ ſchen entſpreche?“ Ja, allerdings, er hat ihr alles dies erklärt, aber mit ernſten Gründen, indem er ihr ausein⸗ anderſetzte, wie ſie in dieſer Heirath Ruhe und Ach⸗ tung für ihr Leben finden würde; wie die Theilung ihres Vermögens mit dem Manne, den dasſelbe arm gemacht, die einzige Wiedererſtattung wäre, die ſie vollziehen, die er annehmen könnte; wie ſie in ihm den geeigneten Mann finden würde, die Gewiſſensbiſſe zum Schweigen zu brin⸗ gen, die ſich noch in ihr tegen könnten. Herr Simon hatte auf eine bewunderungswürdige Weiſe alle die guten Gründe für dieſe Heirath geltend gemacht; aber Sabine trug einen noch viel beſſern im Herzen, wir haben nicht nöthig, ihn zu nennen. Denn abgeſehen von dem, was Herr Simon geſagt, um ſie zu überreden, hatte er ihr eine ſonderbare Verpflichtung auferlegt, und dieſe Verpflichtung war. Aber ſieh da, wir ſind am andern Tage angelangt; kom⸗ men Sie mit mir, verbergen Sie ſich hinter dieſem Wind⸗ ſchirm, hören Sie aufmerkſam, ſchauen Sie verſtohlen und Sie werden Alles erfahren.
3 Den 3ten Januar 1844. Geſtern Morgen konnte Silveſtre wieder aufſtehen;
er ſaß in dem Zimmer von Herrn Simon, immer glück⸗
lich, denn er träumte immer. Der Sachwalter kam, um
ihm einen freundlichen guten Morgen zu ſagen, ſeine Er⸗
klärungen verſchob er jedoch auf eine ſpätere Stunde des
Tags. Sodann erſchien Madame Simon, ſetzte ſich an
die Seite des Kranken, und unterhielt ſich mit ihm in
ihrem anmuthreichen, weichen Tone von gleichgültigen, Frederie Soulis. Von Tag zu Tag. 19


