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ihrer Eigenſchaft als Frau, zu der Aeußerung zu veran⸗ laſſen, ſie finde, der Bewerber habe ſich etwas zu plump auf ſeine Verführungsmittel geſtützt. Sabine verharrte in völliger Unempfindlichkeit. Madame Simon vermochte jedoch die ſchlimme Wirkung zu beurtheilen, welche die Schauſtellung des Herrn von Belleſtar hervorgebracht hatte, als einige Freundinnen von Sabine gekommen waren, und dieſe, um den Namen des einzigen jungen Mannes befragt, der im Salon einen gewiſſen Rang zu behaupten ſchien, antwortete:
„Er nennt ſich Marquis von Bric⸗à⸗Brac.
Der Name wurde wiederholt, man erkundigte ſich nach der Geſchichte, die ihm dieſen Namen zugezogen hatte, es fand eine kleine, verdächtige Verſammlung ſtatt, wobei ein unterdrücktes Lachen ſich zuweilen freien Weg bahnte, und der junge Edelmann war unwiderruflich getauft.
Haben wir ſo eben geſagt, er ſey der einzige junge Mann von einigem Rang im Salon geweſen, ſo war er dar⸗ um nicht überhaupt der Einzige; aber die Anderen hielten ſich ſo ſehr abgeſondert, daß es ausſah, als wäre es ihnen hier gar nicht beſonders heimiſch. Es waren dies die Schreiber des Herrn Simon, welche ohne Zweifel die An⸗ weſenheit des Patrons zurückhaltend machte. Sie hatten ſich in einen Winkel geflüchtet; indeſſen begannen bald die kritiſchen oder begeiſterten Bemerkungen dieſer Herren über die Fräulein, die ſich auf einer anderen Seite grup⸗ pirt hatten, und die Scherze über das pferdemäßige Aus⸗ ſehen des Herrn von Belleſtar ſich zu beleben, als ein junger Mann eintrat; Herr Simon ging ihm raſch ent⸗ gegen. Der junge Mann übergab ihm einige Papiere, und grüßte Herrn Simon nach einer kurzen Unterredung, um ſich zurückzuziehen.
„Wie, Sie bleiben nicht, Silveſtre?“ ſagte Herr Simon.
„Ich bitte um Vergebung, mein Herr,“ erwieberte dieſer,„die Stunde, wo ich nach Hauſe zu gehen pflege, Frederie Soulic. Vyn Tag zu Tag. 2


