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laſſend,„ſo muß ich Dir nur ſagen, daß ich verdammt kalte Füße haber und daß ich mich vorerſt wärmen werde.“
„Ach,“ rief Sabine, indem ſie zurückkehrte und ſei⸗ nen Kopf zwiſchen ihre zierlichen Hände nahm,„ich habe Etwas von Ihnen erfahren,... Sie ſind veriebt geweſen 3
„O, bah!“
„Und ich liebe Sie deßhalb,“ ſprach Sabine mit einer boshaften Miene.
„Zum Glücke hatte ich nicht mit einer ſo furcht⸗ zbaren Coquette zu ſchaffen, wie Du biſt.“
„ 30. verſetzte Sabine mit äußerſt naivem Aus⸗ druck;„kann man mich ſo verleumden!“
„Uebrigens wird das Alles vorübergehen,“ ſagte Herr Simon; jich habe bereits Bh als zehn Heirathsanträge, und.
c, wie abſcheulich 6 Sie doch heute!“ rief Sabine, indem ſie ſich ungeduldig entfernte und aber⸗ mals an das Piano ſetzte.
„Nun, was hat ſie denn?“ fragte Simon mit einem Blicke gegen ſeine Frau.
Dieſe antwortete mit einem Zeichen, als wollte ſie ſagen:„Es iſt nichts;— ein wunderlicher Einfall, eine kindiſche Laune;“ und man kündigte alsbald den Herrn Marquis von Belleſtar an.
Der Herr MarquisAlexander von Belleſtar war ein ſchöner Mann, mit einem Pferdekopf, ſehr gut aufgeſchlagen auf muskulöſen Beinen; unter ſeiner Weſte von orientaliſch vergoldetem Sammet breitete ſich eine ungeheuere Bruſt aus, und unter zu engen Handſchuhen war die Macht einer herkuliſchen Hand nur ſchlecht verborgen. Obgleich Sabine ihn nicht zum erſten Male ſah, ſo warf ſie ihm doch einen mehr als neugierigen Blick zu, einen von jenen unbegreiflich raſchen und tiefen Blicken, womit


