Teil eines Werkes 
1. Band, Problematische Naturen : 1. Band (1866)
Entstehung
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Mein Fräulein, ich werde das Vergnügen haben, Sie zu Tiſch zu führen. Die arme Kleine ſta nd wie vom Blitz getroffen. Baron Olden⸗ burg, der ſtolze, unheimgliche Baron, ſe zu Tiſche führen! Sbar fragenden Geſicht blickte ſie zu ihm auf. e Plätze ſelbſt arrangirt, mein Fräulein; wenn Sie Men Wunſch haben, ſprechen Sie ihn frank und frei de mich glücklich ſchätzen, Ihnen gefällig ſein zu können. SMtt bewahre, Herr Baron ch bien, nous voilä d'accord. Wollen Sie mir Ihren Arm ich ſehe, die Paare arrangiren ſich. n dieſem Augenblick kam Eloten athemlos herbei. luf ein Wort, Oldenburg. Sie verzeihen, Fräulein. Ol⸗ Sie müſſen mir eine andere Dame verſchaffen; ich kann Hortenſe führen. urquoi pas, mon cher? Weil zum Henker, weil Je suis au désespoire, mon brave, aber Barnewitz hat Sie lt vorgeſchlagen. Iſt das gewiß? Verlaſſen Sie ſich darauf. Mit vor Freude ſtrahlendem Geſicht eilte der Andere zu ſeiner e zurück. Oswald, ſagte Melitta,ich hab' mir's überlegt. Es iſt doch ſſer ſo aber mit der Ausſicht auf den Cotillon iſt es vorbei en komm, gieb mir Deinen Arm und ſei wieder gut. Die älteren Herrſchaften waren zuerſt in den Speiſeſaal getreter d hatten ſich bereits hinter ihren Stüh len gereiht; die Geſellſcha s dem Tanzſaal kam hinterdrein. Herr von Barnewitz kam ft ſinen Augenblick von jener Seite herüber, zu ſehen, ob Alles in O' ung ſei. Seine Stirn verfinſterte ſich, als er ſeine Frau an Clotis . em, Melitta neben Oswald ſtehend bemerkte, und endlich Oldenhrg * Flbſt ſeine kleine Dame wie eine Prinzeß von Geblüt führend, üden aal trat.