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„Ohne Zweifel,“ unterbrach Minerve mit rauher Stimme,„um bei erſter beſter Gelegenheit dieſe Worte abzuläugnen und dem loya⸗ len Foix mit Verrath zu vergelten, ſobald es ſich der Muͤhe lohnt.“
„Wilhelm,“ verſetzte darauf der Maure Ben⸗Ouled,„Du haſt
kein größeres Ungluͤck erduldet, als wir Alle, warum biſt Du denn
aufgebrachter als wir; ſo hoͤre doch ruhig zu.“
„Wer biſt Du denn, Sarazene, daß Du Dich rühmſt mit uns gelitten zu haben? Wie kommt denn ein Menſch Deines Schlages unter uns? Wer hat Dich hierher gebracht? Biſt Du in Dienſten des Herrn von Terride?“
„Der Mann war ſchon im Schloſſe, als ich ankam,“ erwiederte Otho,„und hat eine hülfreiche Hand bei der Gefangennehmung Guy's von Lovis geleiſtet; ſein Name iſt...“
„Behalte meinen Namen fuͤr Dich, Herr von Terride,“ ent⸗ gegnete Ben⸗Ouled;„wenn es Zeit iſt, ſollen Alle meinen Namen erfahren.“
„Weiter, weiter,“ riefen die anderen Ritter ungeduldig, und Otho hub wieder an:
Der Graf von Foix ſprach mit ſtarker maͤnnlicher Stimme: „Gnädigſter Herr, wahrhaftiger Papſt, von dem die ganze Welt abhaͤngt; wir ſind gekommen, ich, der maͤchtige Graf, mein Herr und ſein Sohn, um unſer Recht zu verlangen. Der mächtige Graf, mein Herr, hat ſich und ſeine Lande Deiner Gnade anheim gegeben; er hat Dir die Provence, Toulouſe und Montauban uͤber⸗ antwortet; und ich ſelbſt habe auf Deinen Befehl mein Schloß Foir mit ſeiner feſten Burg, die ſich von ſelbſt vertheidigt haben wuͤrde, wo Vorräthe im Ueberfluß vorhanden waren, Brod und Wein, Fleiſch und Getreide, Waſſer und Feuer, wo tapfere Kampf⸗ genoſſen und Waffen in Menge bereit ſtanden, ſo daß ich keine Gewalt zu furchten brauchte; ich habe Dir mein Schloß mit Allem, was drinnen war, uͤbergeben. Wir haben uns unter Deinen Schutz begeben, aber immer noch iſt unſer Land wie vorher den Plackereien und Mordthaten des ſchlechteſten der Menſchen, Simon's von Montfort, Preis gegeben; die Barone werden aus ihren Schloͤſ⸗ ſern vertrieben, die Bürger ihrer Rechte beraubt, und über Alle


