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E⸗ bildete ihn eine lange durch eine ungefähr zwei Ellen hohe Baluſtrade in zwei Theile geſchiedene Galerie. Der eine Theil, da wo man herein kam, hatte einen mit Steinplatten gepflaſterten Fuß⸗ boden, an den Waͤnden zogen ſich hölzerne Bänke hin, in einem gewaltigen Kamine brannte der Jahreszeit ungeachtet ein Feuer, das ein Mann von beinahe afrikaniſcher Farbe durch friſche Holz⸗ bündel immer von Neuem anfachte, eine dreiarmige Lampe ver⸗ breitete über den Hintergrund ein ſchwaches zitterndes Licht, und hier fuͤhrte die Thuͤre unmittelbar ins Freie.
In dem anderen Theile der Galerie ſah es ganz anders aus. Fußboden und Wände waren mit Teppichen bedeckt, ungeheuere Kerzen ſtrahlten von den Wandleuchtern herab, Ruhekiſſen waren hier und dort aufgethuͤrmt, und die Mitte nahm ein Marmortiſch auf ehernen Fuͤßen ein. Zwei Frauen ſaßen daran, die eine unge⸗ faͤhr ſechs und dreißig, die andere ſechzehn oder ſiebenzehn Jahre alt. Sie waren einander ſprechend aͤhnlich, beide klein, ſchlank, brünett, von großem ſchwarzen Auge, einem Haar wie Ebenholz und in ihren geringſten Bewegungen raſch und frei. In einiger Ent⸗ fernung von ihnen arbeitete eine Gruppe von 5 oder 6 Frauen unter leiſem Geſpräch, von denen die eine ein ſchlafendes blondge⸗ locktes Kind von ungefaͤhr ſechs oder ſieben Jahren wiegte, das in tiefem Schlafe lag. Nicht weit von einer der vielen Thuͤren, die in das Innere des Hauſes fuͤhrten, ſtand ein junger Mann vor einer Art Pult und ſchien ganz in die Lecture eines Manuſcriptes


