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Die Eroberung von Toulouse : eine historische Novelle / von Frederic Soulié ; aus dem Französischen übertragen
Entstehung
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gab zu einem beruͤhmten Proceſſe Veranlaſſung, den die Mönche durch das Urtheil des Erzbiſchofs von Narbonne gewannen, und vermöge deſſen ſie den weißen Wein in den Bergen an der Seite von Terride, der beruͤhmteſten Pflege des Landes, fuͤr ſich nehmen durften. Alles ſtaunte, daß ſich der Herr von Terride bei einem Urthel beruhigte, das ihm einen bedeutenden Theil ſeiner Einkünfte nahm, aber ſein Gehorſam wurde im naͤchſten Jahre erklaͤrbar, als er alle weißen Reben ausrotten und rothe dafur pflanzen ließ. Dies konnten die Mönche ihm nicht verwehren, denn der Fall war nicht vorgeſehen.

Alle dieſe Umſtaͤnde hatten Credo, auch abgeſehen von ſeiner Staͤrke und ſeinem Muthe, eine Art Beruͤhmtheit im Lande ver⸗ ſchafft, und wenn er bei der Anſpielung des Fremden erſchrak, ſo war dies deswegen geſchehen, weil er dieſelben Worte haͤufig von einem längſt verſchollenen Freunde gehoͤrt hatte, wenn dieſer ihn zu irgend einen luſtigen Streich bereden wollte,

Unterdeſſen waren Alle dem Fremden gefolgt und ſo bis an den Eingang des Hauſes gelangt; um aber dem Leſer die nun folgende Scene verſtändlich zu machen, muͤſſen wir uns erſt den Saal, in den der Fremdling trat, veranſchaulichen.