Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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Kindern zuruͤck zu kehren, doch vorher gab ſie ihres Verlobten zärtlichen Bitten nach, ſich vor dieſer Reiſe mit ihm zu vermaͤhlen, ſein Gluͤck zu ſichern, die Seinigen um ſo groͤßer zu uͤberraſchen.

Sie fuhr mit ihrem Freunde nach Marian⸗ ky, Cäcilie wußte ſchon um ihr Gluͤck, der Biſchof empfing ſie in der Kloſterkirche, ſegnete in Caͤciliens Gegenwart den treuen Bund ihrer zaͤrtlichen Herzen, welchen die fromme Kloſterfrau mit Freudenthraͤnen weihte. Wie auf Adolar's Altargemälde der Engel, die himmliſche Jungfrau mit ewigen Strahlen kroͤn⸗ te: ſo kroͤnte Leontin, die herrliche Braut, mit den Bluͤthen ſeiner unvergaͤnglichen Treue. Bald darauf ſtanden ſie an Adolar's einſa⸗ mer Trauerurne, eine truͤbe Erinnerung, die wehmuͤthig in das ſchimmernde Gluͤck dieſes Brauttages ſchauete; Caͤcilie erzählte Vieles von der Vergangenheit;ja, meine theure Jo⸗ ſephe, ſprach ſie,meine troſtenden Worte, die ich Deiner ungluͤcklichen Mutter einſt in einer bangen Stunde zurief: ſie ſind erfuͤllt! Gebet und einer frommer Wandel verſoͤhnen Fluch und Schickſal, mag es nun das Eine oder das Andere ſeyn, welches Dein Leben bedroht. Zwar biſt Du von Deinem eigenen