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tritt im Nebenzimmer ſie vernommen und,als wären die Seelen in ſeligem Fluge den ſchönen Geſtalten entruͤckt, ſo ſtanden die lange Ge⸗ trennten ſprachlos, gefeſſelt, die Sinne von dem nie getraͤumten Gluͤcke, einander gegen⸗
Leontin rief das Gluͤck ins Leben zuruͤck,
um die ſchöne, hinſinkende Geliebte in ſeinen
Armen aufzufangen, ſie mit liebendem Rämenn mit ſanften Kuͤſſen ins Leben zuruͤcktzu rufen. Joſephe ſah ihn an⸗ctraumend, zweifelnd, dann pon der⸗ Gewißheit, ihrer Seligkeit uͤberzn zeugt, hingeriſſen, ſchlangnſiendie ſchönen Arme um den wieder gefundenen Freund, ewiederte gluͤhend ſeine Kuͤſſe, empfand zum erſten⸗ Ma⸗ le, ach, nach ſo vielen verlornen Jugendjahren, den ganzen Umfang der Wonne vines liebenden Herzens. Es dauerte Stunden, ehe die Gluͤck⸗ lichen aus dem Rauſche erwachten, in welchem das unverhofſte Gluͤck ſie verſenkt; was hatten⸗ ſie nun einander zu geſtehen, zu vertrauen, zu erzuͤhlen? Sie erfuhren, wie nahe ſie einander⸗ verwandt, ſie ſchworen ſich ewige Liebe—— Jo ſephe willigte ein, mit Leontin zu ſeinem Vater nach Frankreich zu reiſen, dort einige Zeit zu verweilen, ſich der neuen dreifa⸗ chen Familienbande zu freuen, dann mit ihren


