Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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gleich ſo freundlich anlaͤchelt, ſie kann nicht in der Reihe glorreicher Ahnen geduldet wer⸗ den; iſt ſie fort, verſchont der Himmel viel⸗ leicht dieſes edle Haus und Alles will ich an deſſen Erhaltung ſetzen, ſei es auch die Ruhe meiner Seele. Mit dem Fluche ſelbſt begrabe ich ihr Bild; nimm ſie hin, alter, zorniger Vater, aber raͤche nicht weiter, fluche dieſem Hauſe nicht, in welchem Deine Toch⸗

ter, ohne Dein grauſames Herz gluͤcklich ge⸗

worden waͤre. Niemand ſoll erfahren, daß der Fluch uns belaſtet, nur meine ſchoͤne gequalte Graͤfinn und ich wollen an dem furchtbaren Geheimniſſe tragen. Sarackſor.

Joſephe faltete Alles wieder zuſammen

und wandte jetzt ihre Augen auf Sarackſor, den ungluͤcklichen Greis, deſſen lautes, faſt kindiſches Schluchzen ihr das Herz durchſchnitt, ſie errieth die Qualen ſeiner alten Bruſt, er glaubte ſeine Gebieterinn, die er faſt abgoͤttiſch liebte, dieſen letzten Zweig des Namens Ca⸗ boga, erzuͤrnt zu haben, und doch fuͤhlte ſich ſeine Bruſt von dem ſo lange getragenen Ge⸗ heimniſſe befreit, durch Thränen fuͤhlte er ſein Herz erleichtert. Joſephe ſah ihn guͤtig an; wer konnte dem Unglucklichen zuͤrnen, deſſen