Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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ihr nun klar und ſie könnte ſich eines tiefen Unwillens gegan ihren Oheim nicht enthalten, ſie bebte faſt, ſich ſtatt ihrer Mutter mit dem einſt ſo gngt Manne zu ver rſöhnen. Doch das Mutterbild laͤchelte ſo ſelig, ſo gluͤcklich zu ihr her, ſie empfand in tiefſter Seele den himmliſchen Frieden, deſſen die Verklärte jetzt genoß, ihr Herz ſchlug verſöhnt. In dem Um⸗ ſchlage der beiden Briefe hete S 3 ge⸗ ſchrieben:

Ich dieſe traurigen Gegenſtaͤnde menſchlichen Auge, ja ich will ſie vor mir ſelbſt verbergen, damit ſie mich nicht je⸗ den Tag aufs Neue qualen. Meine huld⸗ volle Gebieterinn, deren Bild ich hier verſen⸗ ke, iſt der Inbegriff aller Guͤte und Milde, mit welcher Freude fuͤhrte ich ſie meinem Grafen zu, wie leichten, frohen Sinnes vollbrachte ich das Bubenſtuͤck, ſie aus ihrem Vaterhauſe zu entfuͤhren; ach, dieſe ent⸗ ehrende Handlung trug bittere Fruͤchte, Fluch iſt dem herrlichen Stamme Caboga ge⸗ worden, er wird verwelken, erſterben, und ich, der ich mein Blut, mein Leben fuͤr ſein Gedeihen hingeben mochte, ich habe ſolch Unheil uͤber ihn gebracht.

Nein, die Perfiuchte, ob ſie mich auch