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ruhigen, er trieb durch Winke und Zeichen die Diener zum Zimmer hinaus und als dieſe ſich entfernt hatten, oſſnete Joſephe das Käſt⸗ chen, welches nur verſiegelt, nicht verſchloſſen war, ein 3 ſammen gerolltes, auf Leinwand gemaltes Bi in einem Umſchlage, waren ſein ganzer Inhalt. Joſephe rollte die Leinwand aus einander, bluͤ⸗ hend, lieblich, im vollen Glanze jugendlicher Schoͤnheit ſtrahlend, lachte ihrer Mutter Bild ihr entgegen, tauſchend ähnlich ihrer Tochter Eugenie, aber weit bezaubernder im Aus⸗ druck. Der ſanften unſchuldigen Enkelinn fehlte dieſes hinreißende Laͤcheln, dieſer ſiegreiche Au⸗ genſtrahl, welcher aus den Zuͤgen der blendend ſchoͤneren Ahufrau ſprach, indem die jungere Eugenie, unbewußt, wie ſchoͤn ſie war, von holdem Reize umfloſſen, nicht nach Bewunde⸗ rung ihrer Schonheit rang, athmete Alles an „der älteren Eugenie, ſo wie ſie das Bild dar⸗ ſtellte, daß ſie ſiegreich ſich des Triumphes be⸗ wußt war, den ihre blendenden Reize feierten. —— Tief bewegt legte die Graͤfinn das Bild jetzt wieder zuruͤck, um die Briefe zu entfalten, ſie las— es waren die unſeligen Briefe, welche ihrer Mutter den Seelenfrieden geraubt, ihr ein fruͤhes Grab gegraben hatten; Alles wurde
U ild, wie es ſchien und zwei Briefe
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