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„o, warum kann ich nicht Alles, was auf dieſe traurige Begebenheit Bezug hat, von Dir erfahren, warum ſind Deine Lippen auf ewig verſiegelt; derjenige, welcher dieſen Brief ge⸗ ſchrieben hat, er muß der Bruder meiner Mut⸗ ter ſeyn, er verwechſelt mich mit ihr!“ Alles dieſes rief die Graͤfinn mit ſo wehmuͤthiger Em⸗ pſfindung, daß Sarackſor, davon ſeltſam er⸗ griffen, entſchloſſen aufſprang, auf eine Ecke des Zimmers zuging und indem er heftig mit dem Fuße auf eine beſtimmte Stelle ſtampfte, durch Zeichen zu verſtehen gab, daß unter dem Fußboden Etwas verborgen ſei. Joſephe er⸗ griff das Licht, denſelben zu beleuchten, ein eingefugtes Brett war daſelbſt bemerklich.„Du willſt mir Etwas entdecken, hier iſt Etwas ver⸗ borgen?“ fragte ſie den Alten,„ſoll ich Leute herbei rufen, welche den Fußboden offnen?“— Sarackſor bejahte wieder und die Gräfinn rief einigen Dienern, welche nicht ohne Muͤhe das bezeichnete Brett des Bodens aufriſſen, es befand ſich eine kleine Hoͤhlung darunter, in welcher ein ſchmaler laͤnglicher Kaſten ſtand. Dieſer wurde der Graͤfinn uͤbergeben, Sarack⸗ ſor begleitete dieſe Handlung mit aͤngſtlichen Blicken, der Gegenſtand, welchen er in Jo⸗ ſephens Haͤnden erblickte, ſchien ihn zu beun⸗
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