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furchtbaren Ereigniſſe des Tages, und doch den Gefuͤhlen Hohn ſprechend, mit welchem die blutigen Auftritte, wo die Unſchuld mit dem Verbrechen buͤßen mußte, die Seele erfuͤllten, war meinem Gemuͤthe jede ſanfte Empfindung fremd. Kuͤhn Alles aus dem Wege raͤumend, was der erträumten goldnen Freiheit im Wege ſtand, verdammte ich die Stimme des Mit⸗ leids in meiner Bruſt und meine zaͤrtliche Schweſter mit ihr.— FJetzt blicke ich auf jene Stunden zuruͤck— o, wie mancher Tag der Reue iſt dieſer Unheil bringenden Stunde gefolgt, die Wafſe, welche ich gegen Dich gezuͤckt, kehrte ihre Spitze gegen mein eigenes Herz! Ja gewiß, geliebte Eugenie, die Bande des Blutes ſind unzerreißbarer als wir waͤhnen, an tauſend Faͤden haͤngen ſie noch, wenn wir ſie laͤngſt zerriſſen glauben; darum verſohne Dich mit mir, vergib Deinem reui⸗ gen Bruder, eile in meine Arme, denn den alten Krieger feſſeln die Nachwehen ſeiner Bleſ⸗ ſuren an den heimathlichen Boden; wie mir ſonſt die Welt zu klein ſchien fuͤr meine Siege: ſo ſcheint mir jetzt die kleine Erdſcholle, die ich mein nenne, groß genug, um darauf des Gluͤckes, welches ich beſitzen kann, froh zu werden; wie leicht verliert ſich der Menſch im


