Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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von ihr uͤber den Angekommenen befragt, er uͤberbrachte deſſen Begehr.

Entſchuldige mich, gab ſie dem Diener zur Antwort,daß ich fur heute ſeinen Beſuch nicht annehmen könne, ich bin ſehr ermattet, und wuͤnſche mich zur Ruhe zu begeben, ich werde indeß dieſe Briefe nachleſen; Morgen fruͤh hoſſe ich ihn zu ſehen. Die Gräſinn, ohne Ahnung, aus welcher Hand ihr dieſe Briefe kamen, erwartete Nachricht von ihrer Jochter zu empfangen, doch war ihr die Hand der Aufſchrift fremd. Gluͤckliche Nachrichten,

hatte ihr der Diener geſagt, enthielten die Briefe

und ſo zogerte ſie nicht laͤnger, dieſe zu erbre⸗ chen. Der Inhalt derſelben ſetzte ſie indeſſen in Erſtaunen und Verwirrung, er lautete: Theure, geliebte Schweſter! Schwer habe ich an Dir gefrevelt, ich habe Dein ſanftes Herz unheilbar verwundet, meine Bruderhand gab ihm vielleicht den indem ſie Dir den Dii nes Vaters ſandte Verzweiflung, ihn unter en Pintir⸗ beile verbluten zu ſehen, Schmerz um Dich, die Du ſchonungölos Deine Angehoͤrigen ver⸗ laſſen, ſie der Sorge um Dein Schickſal Preis gegeben hatteſt, aufgeregt durch die Dritter Band. N