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Gluͤck in muͤtterliches Entzuͤcken verloren.„Er
nennt das ſchönſte, liebenswuͤrdigſte Weſen
ſeine Gattinn,“ ſprach ſie zu Leontin,„ach, man braucht Eugenie nur zu ſehen, um ſie zu lieben!— Folge ſeinem Beiſpiele,“ fuͤgte ſie hinzu;„fuͤhre auch Du mir bald eine holde
Tochter entgegen, der es gelingen wird, die
duͤſtern Kummerfalten von Deiner Stirn zu
verwiſchen, die mir das Gluͤck bereitet, meinen
geliebteſten Sohn ſtrahlend, wie einſt im fro⸗ hen Jugendmuthe, wieder zu erblicken.“ Leon⸗ tin beugte ſich wehmuͤthig auf die muͤtterliche Hand.„Maxime's Gluͤck freuet mich hoch,“ ſagte er innig,„doch laſſen Sie, guͤ⸗ tige Mutter, mein eigenſinniges Herz in Ru⸗ he, es will ſich nun einmal nicht Ihren lie⸗ benden Wuͤnſchen fuͤgen.“ Er legte bei dieſen Worten die Hand auf die Stelle des Herzens, als muͤſſe er dem Schmerze ſeines Innern weh⸗ ren.„Meine Leidenſchaft iſt ein Wahnſinn,“ ſprach er eine Stunde ſpaͤter zu ſich ſelbſt, nach⸗ dem er lange vor ſich hin traͤumend am Fen⸗ ſter geſeſſen hatte;„weit, wie durch Tod und Grab, bin ich von dem Gegenſtande meiner Treue getrennt, nicht einmal den ſchwaͤrmeri⸗ ſchen Traͤumen der Liebe darf ich mich uͤberlaſ⸗ ſen; weiß ich denn, ob der Weſthauch, der aus


