Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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und Kiſſen erblickt, er hielt ſie viel älter als ſie war.

Leontin, der Bruder Maxime's, war an dieſem Tage leider nicht anweſend im vaͤ⸗ terlichen Schloſſe, er hatte, wie Alle, das junge Ehepaar noch nicht erwartet, und eine Jagd⸗ partie bei einem benachbarten Gutsbeſitzer an⸗ genommen; man konnte nicht darauf rechnen, ihn unter drei Tagen wieder kehren zu ſehen. Die jungen Eheleute mußten alſo darauf verzichten, Leontin vor ihrer Ruͤckreiſe von Paris zu ſehen; denn leider konnte Maxime den Bitten ſeiner iltern, nur noch einige Tage zu verwei⸗ len, nicht nachgeben, die Zeit draͤngte, ſeine Geſchaͤfte in der Hauptſtadt waren unaufſchieb⸗ bar. Der kurze Tag ſchwand ſchnell unter froͤh⸗ lichen Geſprächen. Der General ließ die lieb⸗ liche Schwiegertochter faſt nicht von ſeiner Sei⸗ te, mit immer groͤßerem Vergnuͤgen ihre ſcho⸗ nen Geſichtszuͤge betrachtend und am andern Morgen, ſchon ſehr fruͤh ſchieden die geliebten Kinder mit der nahen Hoffnung des Wieder⸗ ſehens, auf kurze Zeit von den ältern.

Als Leontin daher nach einigen Tagen in das vaͤterliche Schloß zuruͤck kehrte, empfingen ihn die Liltern mit der f-eudigen Botſchaft; Melanie vor Allem war uͤber des Sohnes