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den Rahmen ſchlug, unterbrochen wurde.
Dieſer Alte, welchen man nach meines Va⸗
ters nachgelaſſenem Willen, im Schloſſe mit beſonderer Sorge pflegt, flöͤßte mir ſtets Grauen ein; wie ein verſteinertes Bild ſchlich er ſeit meiner Ankunft im Schloſſe, ſo oft ich meine Zimmer verließ, hinter mir her.
Deutlich ſah ich, wie der Alte mir Etwas
mittheilen wollte; doch konnte ich mich nicht uͤberwinden ihn anzureden, ſo ſehr ich dieſes auch wuͤnſchte. Der Graf errieth meinen Wunſch.„„Wollt Ihr uns Etwas entdek⸗ ken, Alter?““ fragte er den Stummen; dieſer nickte mehrere Male mit dem Kopfe, winkte damit gegen die Thuͤr hin und ſchritt voran, wir folgten ihm uͤber den Corridor,
welcher zur Kapelle fuͤhrt, traten in dieſe nach ihm ein und ſahen ihn jetzt den Eingang zum
Grabgewolbe hinab ſteigen. Der Graf winkte ihm zuruͤck, rief nach Fackeln und erſt als
dieſe herbei geſchaſſt waren, ſtiegen wir Alle in den ſchaurigen Raum; hier lehnte der
Greis ſein Haupt an einen der vorderen Saͤrge und ſah uns dabei mit recht flehenden Bitten an; wir glaubten ihn jetzt wieder zu verſte⸗ hen, ich bat meinen Gemahl, den Sarg off⸗ nen zu laſſen, es geſchah ohne Muͤhe; denn


