Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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ker durch des Lebens vielfach verſchlungene

Irrwege. Du fuͤhrteſt mich mit Sanft⸗ muth und Liebe durch das heitere Jugendle ben, er leitet mich mit Liebe und mit Kraft durch die ernſtere Lebenszeit; ſo bin ich aus einer freundlichen Umarmung in die andere gegangen, und ich traͤume oft von einem himmliſchen Engel, der mich begleitend um ſchwebt, meine Lebenstage ſchuͤtzend zu fuhren.

Von den vielen Feſten, den neuen Be⸗ kanntſchaften, Allem, was ſich in dieſer Zeit hier zugetragen, davon hat Dir die freundliche Clotilde ein kleines Tagebuch geſchrieben, und mich ſo der Muͤhe uͤberhoben, von Din⸗ gen zu reden, die mir noch zu fremd, zu neu ſind, um Intereſſe daran zu nehmen; Alles, was ich erlebt, verſchwimmt zu einem Bilde; nur Weniges hebt meine Erinnerung daraus empor. Eins aber wird mir unvergeßlich ſeyn, es iſt die Minute, wo mein Gemahl mir entgegen trat. Mutter, hätteſt Du meine Angſt empfunden, Du wuͤrdeſt daruͤber urtheilen konnen, uͤberraſcht, unvorbereitet horte ich ihn nahen, fuͤhlte mich ohne Kraft, ihm wuͤrdig gegenuͤber zu ſtehen und nur die

Gegenwart der Baroninn Jablonka, rich⸗

tete meinen geſunkenen Muth empor. Der