ich fuͤhle, ſo recht vertrauend in Dein Herz fluͤſtern!—— Doch Graf Conſtantin ſoll, darf es nicht wiſſen, wie weh mir das Herz ſchlaͤgt, daß ich ohne Deinen troſtenden Nachruf ſo weit hinweg, in die ungekannte Ferne ziehen ſoll; ich habe mich einſam in mein Zimmer eingeſchloſſen, und er laͤchelt vielleicht uͤber das unerfahrne Kloſterkind, dem ein Briefchen zu ſchreiben ſo ſchwer wird, wie ihm eine Schlacht zu gewinnen. Nun mag er immerhin laͤcheln, ich weine indeß ſuͤße, heiße Thränen der Sehnſucht nach Dir, und ſie erleichtern mir das Herz. Sähe er indeß die großen Tropfen, die mir da faſt die Worte verwiſchen: ſo weiß ich eben ſo wohl, daß er ſchnell aufhoren wuͤrde zu lä⸗ cheln, als auch, daß mein Schmerz ihn W betruͤben wuͤrde.“—
„Doch ich will Dir, gute Mutter, ja erzaͤhlen, wie mein äußeres und inneres Le⸗ ben ſich geſtaltet hat, und wie ein thoricht verzogenes Kind gerathe ich dabei ins Wei⸗ nen.—— Ich bin gluͤcklich, das kann ich mit vollem Herzen ausrufen, recht gluͤcklich an der Seite eines edelen Gemahls! Ein warmer, mitfuͤhlender Freund wird er mir werden. Was Du mir fruͤher warſt, ein Len⸗


