Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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länger in mich, liebe Joſephe, erwiederte er;Ihre erneuerten Bitten, Ihre ſuͤß ver⸗ weinten Augen koͤnnten mich wankend machen, und das darf der Soldat nie ſeyn. Es waͤre das erſte Mal, daß ich meine Pflicht aus den Augen ſetzte, und in dieſem Punkte werden Sie mich nie ſchwach ſehen.

Fürchten Sie nichts, mein Gemahl, auch ich verſtehe meine Pflichten im Auge zu behal⸗ ten, und indem ich Ihnen freudig einen heißen Wunſch zum Opfer bringe, weiß ich, wie meine theure Caͤcilie darin eine genuͤgende Entſchul⸗ digung fuͤr mich ſinden wird.

Nun, ſo verſchmerzen Sie denn fuͤr dieſes Mal, was nicht in meiner Macht ſteht zu aͤn⸗ dern; das naͤchſte Jahr, Joſephe, hoffe ich Sie beſtimmt nach Kloſter Marianky zu fuͤh ren, ſprach der Graf, ſeine fuͤgſame Gattinn zu tröſten.

Sie blickte ihn mit dankendem Lächeln an. Einen Tag, mein Freund, ſprach ſie dann, wird Ihnen die gute Caͤcilie indeß doch rau⸗ ben, noch empſfing ſie keine Nachricht von mir, muͤndlich wollte ich ihr Alles das erzaͤhlen, was ich nun einem Briefe anvertrauen werde, erlau⸗ ben Sie mir, morgen ungeſtoͤrt in meinem Zimmer zu Pleiben.