Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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und ſtolz, und die Mehrzahl der hochzeitlichen Gäſte kehrte zwar voll Lobpreiſungen uͤber die ſchoͤne Graͤfinn Caboga auf ihre Guͤter zuruͤckz aber ſie erinnerten ſich zugleich an das ſtolze, abſtoßende Weſen derſelben. Joſephe ahnte in ihrem beſcheidenen Sinne nicht, wie ſehr man ſie verkannte, und ihrem Gemahl lag eben nichts daran, ſie fuͤr die Ge ſellſchaft anmuthiger zu machen; ihm genuͤgte, die Schoͤnſte, Herrlichſte in jedem Kreiſe, wo⸗ rin er mit ihr erſchien, voll Stolz zin zu nen⸗ nen. Clotilde hatte dem jungen S ſchon Lebewohl geſagt; ſie war mit ihrem Gemahle, welcher der Hochzeitfeier mit beigewohnt hatte, auf ihr Gut zuruͤck gekehrt. Einige Tage muß⸗ ten noch zu den ſchuldigen Beſuchen auf be⸗ nachbarten Guͤtern verwandt werden, dann kuͤn⸗ digte der General ſeiner Gemahlinn die Abreiſe nach Wien an. Joſephe erwaͤhnte Caͤci⸗ liens Wunſch, ſie vor der langen Trennung an der Seite des Gemahls i Marianky bei ſich zu ſehen, doch Conſtantin uͤberzeugte die Flehende, wie es in dieſem Augenblicke fuͤr ihn unmoglich ſei, laͤnger von Wien zuruͤck zu blei⸗ ben, weit uͤber ſeinen Vorſatz war ſein Aufent⸗ halt in Caboga geweſen:Dringen Sie nicht