Teil eines Werkes 
3. Band (1826)
Entstehung
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ſeiner Vermaͤhlung zu bitten. Er erſuchte Jo⸗ ſephen, den Tag zu beſtimmen, an welchem er ihr fuͤr immer angehoͤren duͤrfe, und mit ſanftem Erroͤthen fuͤgte ſie ſich ſeinen Wuͤnſchen. Des Generals Abweſenheit konnte, wegen wich⸗ tiger militäriſcher Anordnungen, nicht von lan⸗ ger Dauer ſeyn, ſo ſehr er auch jetzt wuͤnſchen mochte, des neuen zu erwartenden Ehegluͤcks hier in der Einſamkeit des alten Stammſchloſ⸗ ſes froh zu werden.

IH.

So kehrte dann ſeit einer kangen Reihe von Jahren neue Feſtluſt auf Schloß Caboga ein. Alles hatte Clotilde aufgeboten, um die Pracht der Vermaͤhlungsfeier zu erhöhen. Der alte, ausgeſuchteſte Adel weit umher war eine Woche lang im Schloſſe verſamm eſt reihte ſich an Feſt, und immer hold jeden die Koͤniginn desſelben, die Gräfinn Joſephe Caboga.

Doch auch dieſe Tage verrannen; die bunte Luſt, der laute Jubel löſete ſich auf in eine friedliche, gluͤckliche Ruhe, und die junge Gat⸗