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Beſuche geweſen; ſie wußte, wie belohnend der Anblick der gluͤcklichen Gattinn und Mutter fur die edle Cäcilie war, und ſie bereitete ſich, ſo oft es ihre häuslichen Verhaltniſſe geſtatteten, gern ſolche Feſttage.
Ihre ſanften, freundlichen Worte erheiterten Joſephen bald; noch immer war der jungen Matrone jener Liebreiz eigen, der ihr zu Gebote ſtand.
Man fuͤhrte die junge Graͤfinn in die Zim⸗ mer ihrer Mutter, welche, wie Graf Kaver noch bei ſeinen Lebzeiten angeordnet, mit Sorg⸗ falt in demſelben Zuſtande, wie ſie Eugenie verlaſſen hatte, geblieben waren. Joſephe ſchaute verwundert um ſich. An ihre unge⸗ ſchmuͤckte Zelle gewohnt, zog die reiche Pracht ihre Blicke auf ſich, denn manches Geraͤth war ihr, ſelbſt dem Namen nach, unbekannt und vor Allem feſſelten ſie die großen Spiegelwaͤnde. Zum erſten Male erſchaute ſich die Jungfrau in ihrer ganzen vollendeten Schönheit; ergluͤhend weilten ihre Augen auf dem eigenen Spiegel⸗ bilde, als ſchaͤmte ſie ſich der ſeltenen Reize, die ihr verliehen. Das niedere Spiegelchen, vor welchem ſie im Kloſter ihren Anzug geord⸗ net, hatte kaum ihr Bruſtbild zuruͤck geworfen.
Die Eindruͤcke um Joſephen haͤuften ſich


