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es, das heitere, genußreiche Weltleben recht glän⸗ zend vor ihr auszumalen, was ſie bis dahin
immer vermieden, mit zu lebhaften Farben zu
thun, um den einfachen Sinn Joſephens nicht zu fruͤh auf die Zukunft zu lenken, und ihre Gegenwart dadurch arm zu machen. Um ſo ſtaͤrker mußte daher jetzt der Eindruck davon auf ſie ſeyn. In Joſephens Herzen waren in den letzten Jahren Gefuͤhle und Anforderun⸗ gen erwacht, welche ſie ein weiter umfaſſendes Daſeyn, als es innerhalb den Kloſtermauern Raum hatte, ahnen ließen, und die Ereigniſſe der Zeit, Krieg und Heldenruhm drangen ja auch in jedes, noch ſo einſame Leben; ſelbſt das weichſte Herz ſehnte ſich damals, ſei es auch noch ſo gering, fuͤr das Heil der unter⸗ drückten Volker mitzuwirken; wie ſollte nicht die tief fuhlende Bruſt Joſephens ſich ſtolzer bei dem Gedanken heben, einem Helden, einem Beſchuͤtzer des Vaterlandes, durch ihre Hand, gleichſam den Lohn der Tapferkeit zu reichen? Sie gab Cäcilien ihre Geſinnungen zu erken⸗ nen, bat ſie, dem Grafen Caboga dieſe zu melden, da ſie ſelbſt noch zu ſchuͤchtern war, einem unbekannten Manne ihre Empfindungen mitzutheilen.—
Die Zeit zur Abreiſe Joſephens wurde


