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gluͤck und Frauenliebe; und er glaubte ſich aus⸗ erſehen, dem Hauſe Caboga ein neuer Stamm⸗ varer zu werden, und den Glanz dieſes alten Hauſes auf die Nachwelt zu vererben.
Mit Stolz ſah er ſich als Beſchuͤtzer, als Gatte eines zarten, verwaiſten Kindes, wie er Joſephen ſich dachte, welches Vaterliebe und Geſchick an ſeine Heldenbruſt verwieſen hatten. Er gelobte der ihm unbekannten Braut ſeine Zaͤrtlichkeit und Treue, ehe er ſie geſehen, und die Briefe, welche er bald darauf nach Kloſter Marianky ſandte, ließen Cacilien Alles fuͤr das Gluͤck des geliebten Pflegekindes hoffen. Er beſtimmte eine Zeit, wo er auf Schloß Caboga eintreffen wollte, das Jawort der Braut zu ho⸗ len, in ſo fern ſie ſeine Bewerbung geſtattete, und den Umſtaͤnden nach alsdann auch dort ſeine Vermaͤhlung zu feiern.
Joſephe empfing, von Cäcilien vorbe⸗ reitet, ebenfalls ein Briefchen, worin er gleiche Geſinnungen aͤußerte. Schmucklos, ohne Wort⸗ prunk, aber voll Waͤrme und Geiſt war ſein Antrag, und er verfehlte ſeine Wirkung auf ihr Herz nicht. Zwar ſchrack ſie recht maͤdchenhaft zuſammen vor dem ſo nahen Frauenſtande, doch zog auch Vieles ſie in die neuen, fuͤr ihr Leben ſo wichtigen Verhaͤltniſſe. Caͤcilie verſtand
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