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welches Adolars Grabmal umzog, mit fri⸗ ſchem Schimmer uͤberdeckt, und noch blieb er, als waͤre er geſtern erſt geſchieden, den Herzen der Freundinnen werth. Caͤcilie hatte Jo⸗ ſephen noch nicht entdeckt, daß Adolar ihr Bruder ſei; was konnte es jetzt frommen, die Vergangenheit zu enthullen? Vön Adolars Lei⸗ denſchaft hatte ſie Nichts mehr zu fuͤrchten. Jo⸗ ſephe ehrte ſein Andenken vor allen, indem ſie
jede Andacht, wozu ihre Froͤmmigkeit ſie an⸗
trieb, vor dem herrlichen Bilde verrichtete, das er ihnen hinterlaſſen. Ihr demuͤthiger Sinn vermied es dabei, ihr Auge zu der göttlichen Mutter zu erheben) denn ſie konnte es nie uͤber ſich gewinnen, dem eigenen Bilde ihre Andacht zu weihenz aber den engliſchen Boten, der den Abglanz himmliſcher Anmuth trug, erwaͤhlte ſie zum Mittler zwiſchen ſich und der heiligen Jung⸗ frau; ihm trug ſie die frommen Wuͤnſche ihrer Bruſt vor, er empſing den Dank ihrer kindlich reinen Seele und unter ſeinem Bilde dachte, fuͤhlte ſie den Inbegriff alles Erhabenen und Schonen.
Eine kurze, triegeriſche Ruhe war in dieſen Jahren uͤber die öſtreichſchen Staaten verbreitet. Durch die Großmuth oder durch die Politik ſei⸗ nes Feindes, waren die eroberten Provinzen ſei⸗
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