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Er fuͤhlte ſich jetzt ſo ermattet, daß er einem nahen Raſenſitze zu wankte, den ein Kranz von jungen Pappeln verbarg. Welch' Entzuͤcken durchſtrömte ſein Herz, als er hier eintrat: Joſephe lag in ſuͤßem Schlummer hin gegoſ⸗ ſen auf dem Ruheſitze, ſanft von einem wilden Roſenbaume beſchattet.— Wie ein ſuͤß ent⸗ ſchlummertes Kind lag ſie da, ihre hoch gerothete Wange auf die kleine ſchneeweiße Hand geſtuͤtzt, leicht beſchattete der dunkle Lockenglanz ihren blendenden Nacken, gleich dem Silberſchaum der ſanft bewegten Wogenfluth hob ſich die kaum verſchleierte Wunderbruſt, und von der Feſſel eines ſchimmernden Goldguͤrtels gehalten, floß das weite faltige Veſtalenkleid um die ſchonen Glieder her.
O mein Gott! lallte Adolar im Uber⸗ maße des Entzuͤckens; ſoll ich denn des Him⸗ mels Seligkeit in meinem kurzen fluͤchtigen Er⸗ denſeyn ſchon empfinden! Hier ſinde mich der Tod, hier wage er mich fort zu reißen, von dieſem Hochaltare meines Gluͤcks! Nein, er hat ſeine Macht an mir verloren, dem Leben will ich angehoren, das hier der ſuͤße Schlaf gefan⸗ gen hält. Was ſoll mich zuruͤck halten, den Lieb⸗ ling mir unterthan zu machen, jetzt, da er in
meine Gewalt gegeben iſt? Wohlan denn, Spo⸗
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