Teil eines Werkes 
2. Band (1826)
Entstehung
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nur, rief ſie ihm nach,fliehe nur, armer Juͤngling; Entfernung iſt der beſte Heiltrank fuͤr ſolches Weh! In Deiner Kunſt wirſt Du Zerſtreuung und Beruhigung finden; die Welt breitet Dir freundlich die oſſenen Arme entge⸗ gen, und Deinem ſo leicht aufgeregten Herzen wird bald ein neues, glaͤnzendes Bild laͤcheln!

XIII.

Adolar floh in wilder Bewegung aus dem Kloſter; die Furien ſeines Lebens ſchwangen ihm ihre Geißeln nach, und trieben ihn ruhelos um⸗ her, bis der Abend ſeinen tiefen Schatten auf die friedliche Gegend legte; ermattet an Korper

und Seele ſuchte er erſt nach Mitternacht ſein

einſames Lager auf. Feſt war ſein Entſchluß gefaßt; mit der Morgenroͤthe wollte er das Thal verlaſſen, nur ein ſchriftlicher Abſchied ſollte die Frauen von ſeiner Abreiſe unterrichten. Er ſuchte jetzt ſeine Reiſekleider hervor, und warf die Klei⸗ dungsſtuͤcke ungeſtuͤm in den herbei geholten Kof⸗ ferz da ſiel mit einem Male aus der Bruſt⸗ taſche eines Fracks, den er am Tage vor ſeiner Abreiſe von Florenz getragen, etwas klingend