Teil eines Werkes 
2. Band (1826)
Entstehung
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nicht weiter. Da uͤbermannte den Juͤng⸗ ling das bitterſte Gefuͤhl ſeines Lebens. Fuͤr muͤndig war er erklaͤrt, und dennoch ſuchte man ihn wie ein vorwitziges Kind mit ſanften aus⸗ weichenden Worten zu beſchwichtigen.Mut⸗ ter, ja ſo darf ich Sie in dieſer Stunde nen⸗ nen, ſprach er,denn Sie waren mir ſtets ſo muͤtterlich zugethan; iſt es beſtimmt, unwi⸗ derruflich beſtimmt, darf ich nie das Schickſal Derjenigen kennen lernen, welchen ich das Leben verdanke? duͤrfen Sie mir nie ſagen, ob ich Joſephen gleich an Stande, wenn auch nicht an Gluͤcksguͤtern bin?

Caͤcilien durchfuhr eine furchtbare Ahnung, doch ihren Schmerz unterdruͤckend, erwiederte ſie: Meine Zunge iſt gebunden; frage nicht wei⸗ ter, genieße die Gluͤcksguͤter, welche ich Dir uͤberreichen durfte. Es iſt gut, erwie⸗ derte Adolar,Sie duͤrfen mir alſo nicht ſagen, daß ich von meinem Vater ſchon vor mei⸗ ner Geburt verſtoßen, meiner Mutter durch meine Geburt das Leben raubte, daß ich, einem hohen Hauſe angehorend, dennoch einſam durch's Leben gehen muß?. So will ich denn gehen, einſam und heimathlos, bis ich ein Ziel gefun⸗ den habe; behalten Sie meine Schatze bis da⸗ hin, noch verlange ich nicht nach ihnen.