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Lager auf, riß das Bild hervor, und neue Hoff⸗ nungen, neue Entzuͤckungen entflammten ihn. Ja es war ihm klar, er beſaß einen Talismann, Joſephen ſich unterthan zu machen; er wollte ſeine Kraft erproben, ihr Beſitz duͤnkte ihm gewiß.
Mit einem ſchoͤnen Vertrauen ſtand er am naͤchſten Morgen in Caͤciliens Zelle, die ihn zu ſich beſchieden, ihm den Lohn ſeiner herrlichen Arbeit zu reichen. Sie wollte ihn heute muͤn⸗ dig erklaͤren, und ihm die Papiere uͤber ſein Ver⸗ moͤgen einhaͤndigen. Unabhaͤngig konnte er dann ſeiner Kunſt nach Luſt und Willen leben. In einer Chatulle, die Caͤcilie jetzt aufſchloß, ſah er viele Papiere, Briefe und Dokumente liegen, von welchen ſie eins ergriff, und es ihm mit gluͤckwuͤnſchenden Worten uͤberreichte:„ es iſt Dein Erbtheil, mein Sohn,“ ſprach ſie zuletzt, „moͤge es Dein Gluͤck begruͤnden, moͤge Segen auf der Gabe ruhen!“ Adolar entfaltete das Papier. Iſt das Alles, guͤtige Frau, ſprach er ſich faſſend, erſchrocken, nichts als todte Zahlen zu erblicken, was mir meine iltern hinterlaſſen haben? Iſt das Alles, was ich von ihnen er⸗ fahren ſoll?—„Sie ſorgten fuͤr Dein Gluck, Adolar,“ antwortete Caͤcilie,„koͤnnen ſie mehr fuͤr Dich thun? Ein dunkles Geſchick riß ſie in ein fruͤhes Grab; laß ſie ruhen und forſche


