Teil eines Werkes 
2. Band (1826)
Entstehung
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mit gnädig lächelnder Miene im Park auf und ab wandeln zu ſehen.

Je öfter dieſer Herr, welcher dem Anſcheine nach ein Franzoſe, einer jener zahlloſen Fluͤcht⸗ lingewelche vor allen Ländern England ſue dem Grafen begegnete, deſto be⸗ kann urden ihm deſſen Geſichtszuge und bald ſtand das Bild des Marquis de Villangois deutlich vor ihm.

Zwar hatten wenige Jahre dieſes ſonſt ſo glatte Geſicht mit tiefen Furchen durchzogen, die ſonſt ſo ſtattliche Figur war abgemagert, aber doch ſchien es, habe der Marquis ein gluͤckliches Loos vor vielen ſeiner ungluͤcklichen Landsleute gezogen, denn jetzt, wie fruͤher, ſchienen Bequem⸗ lichkeit und Glanz ſeine Elemente zu ſeyn.

Graf Caboga folgte dem alten Herrn von weitem, es konnte ihm nicht gleichgiltig ſeyn, die jetzige Lage eines Mannes kennen zu lernen, deſſen Verhaͤltniſſe er einſt ſo unangenehm, ſo ſchonungslos verruͤckt hatte. Mit Verwunderung ſah er den Marquis in dasſelbe Hötel eintreten, in welchem er ſelbſt logirte; und als er einige Minuten ſpäter nach ihm eintrat, ſah er den Alten ſchon einen der beſten Plätze an der ſo eben ſervirten Gaſttafel einnehmen; die oſſenen Thuͤren des Speiſezimmers ließen ihn Alles uͤberſehen.