Teil eines Werkes 
2. Band (1826)
Entstehung
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Veränderung des Wohnorts, fortwaͤhrende Zer⸗ ſtreuungen und viele Bewegung fuͤr die Kranke anz wo konnte man dieſes beſſer vereinigt ſin⸗ den, als auf Reiſen? Froh, eine Ausſicht, eine Hoffnung zu haben, Eugenie ihrer Lethargie entriſſen zu ſehen, betrieb der Graf die Reiſe; der Hausarzt entſchloß ſich gern, die kranke Graͤ⸗ ſinn zu begleiten, nur ein ſehr beſchraͤnktes Ge⸗ folge auserleſener Diener wurde dafuͤr auserſehen. Gern haͤtte ſich Eaver jenen ſchonen, von der Natur ſo reich begabten Laͤndern zugewandt, Frankreich und Italien gewählt, ihn mit der Kranken aufzunehmen; doch wie konnte er ſich Frankreich, einem Lande zuwenden, wo Alles dazu dienen mußte, ſie mit neuem Grame zu belaſten, wo die Stuͤrme der Revolution Alles fur die perſoͤnliche Sicherheit des Reiſenden fuͤrch⸗ ten ließen, wo Eugeniens Gemuͤth unter ſchmerzlichen Erinnerungen erlieden mußte. Eben ſo war Italien nicht dazu geeignet.

So wollte er ſich denn mit der Leidenden nach Deutſchland wenden, dort die vorzuglich⸗ ſten Städte, die ſchönſten Gegenden bereiſen; ſeine Plane waren gemacht; aber Eugenien ſelbſt hatte man dasjenige, was uͤber ſie beſchloſ ſen war, noch nicht mitgetheilt. Cäcilie uͤber⸗ nahm es auch jetzt, ſie darauf vorzubereiten.