Teil eines Werkes 
2. Band (1826)
Entstehung
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zog, eben da er mit kälterem Blute, aber mit tieferen, geläuterten Empfindungen, ſich dem Ge⸗ nuſſe desſelben hingeben wollte. Es ſchien ihm verloren fuͤr immer.

I.

Doch wir muͤſſen in der Erzaͤhlung um ei⸗ nige Zeit zuruͤckgehen, jene Tage vor dem Tode der alten Graͤfinn Caboga zu beleuchten, in denen Eugeniens Eiferſucht im Ubermaß des Schmerzens den Gatten von ſich ſtieß.

Unter peinigenden Selbſtvorwuͤrfen legte Ca⸗ boga die ohnmaͤchtige Gattinn auf ihr Ruhebett, dann ließ er Caͤcilien zu ſich rufen.

Gott, meine Schweſter, welch ein Augen⸗ blick iſt uͤber mich gekommen! rief Laver, meine angebete Eugenie, ſie ſtirbt um meinet⸗ willen! O hilf, rathe mir in dieſer Angſt!

Was iſt geſchehen? rief Caͤcilie er⸗ bebend.

Sie ſtößt mich von ſich, ſie verwirft mich, antwortete der Graf,ſie haͤlt mich fuͤr untreu, fuͤr einen Verraͤther an ihrer Liebe! 3

Cäcilie ſah ihn ernſt und durchdringend an.