Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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betreiben zu laſſen, und der bis dahin immer noch ruͤſtige Mann war auch viel zu ehrgeizig, um mit Jemand anders ſeine Geſchaͤfte zu thei⸗ len. Als waͤre er durch die Bande des Bluts dem Hauſe Caboga verwandt, ſo theuer war ihm die Ehre und das Gluͤck, ſo ſchmerzlich die Schmach, das Leid desſelben. Durch zwei Ge⸗ nerationen der Familie hatte er ſeine Treue be⸗ waͤhrt, fuͤr die dritte mußte er den Frieden ſei⸗ ner alten Tage opfern. Er liebte und verehrte ſeine junge Gebieterinn, die Graͤfinn Euge⸗ niez aber der Gedanke war ihm fuͤrchterlich, ſie von dem Fluche ihres erzuͤrnten Vaters ver⸗ folgt zu ſehen; er ſah fuͤr ſie, wie fuͤr den Gra⸗ fen, fortan kein Heil aus dieſer Verbindung entſtehen, und war froh, daß ſie bis jetzt ohne Nachkommen geblieben waren, an denen ſich die Verwuͤnſchungen des erzurnten Grafen von Bourdonnaye erfuͤllen konnten. Dem Gra⸗ fen, den er innig liebte, dem ſeine Seele aber nicht die Achtung zollen konnte, welche ſie ge⸗ gen den Pater Tavers erfullt hatte, miß⸗ gonnte er faſt die engelholde, ſanfte Gemahlinn, die, wie er aus ſeinen ſcharfen Beobachtungen uͤber das Benehmen des Grafen, nach der Ruͤck⸗ kehr von Wien, von dieſem hintergangen glaubte.