Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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die Hoffnung, Mutter zu werden, und dieſe Hoffnung, die ſie fruͤher beſeligt haben wuͤrde, erfuͤllte ſie mit Furcht. Sie wagte nicht, ih⸗ rem Gatten dieſelbe mitzutheilen, gleich einem Geheimniß bewahrte ſie ſolche. Sie aͤngſtigte ſich im Voraus uͤber die Freude, welche ihr Ge⸗ mahl und deſſen Familie daruͤber aͤußern wuͤr⸗ den, durfte ſie dieſe Freude theilen? Ach, ſie ſah das Pfand ihrer Liebe ſchon dem Unglucke geweiht! Doch ſie rief Caͤciliens frommen Troſt ins Herz zuruͤck und die ſanften Vorah⸗ nungen der Mutterfreuden weckten endlich eine unendliche Liebe zu dem kleinen ungekannten Weſen, das ſie unter dem Herzen trug.

Es gelang ihr, ſich von den finſtern Anſich⸗ ten, welche ſie uͤber die Geburt des zu hoſſen⸗ den Kindes hegte, allmälig freier zu machen; mit frommen Empfindungen erflehte ſie den Se⸗ gen Gottes darauf herab.Laß, o mein Gott, betete Eugenie in einſamen Stunden,laß mein Kind ein Geſchenk Deiner göttlichen Gnade ſeyn, gib mir Kraft, ſeine heilige Unſchuld gegen Verfolgungen feindlicher Maͤchte zu ſchuͤt⸗ zen, Du hoͤrteſt mein Flehen, Du erbarmteſt Dich meiner Sehnſucht nach einem Pfande meines

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