Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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ſie aus unzeitiger Sorge um mich verbrannt,“ ſprach ſie.

„Welche Unbeſonnenheit!“ rief der Graf; er machte ſpaͤter dem Sarackſor Vorwuͤrfe daruͤber, dieſer aber hatte von den jungen Graͤ⸗ finnen ſchon die Weiſung erhalten, ſeinem Ge⸗ bieter den fuͤrchterlichen Inhalt der Briefe zu verſchweigen, er ließ den Unwillen des Grafen uͤber ſich ergehen, denn Cäcilie wurde von ihm, vor Allen verehrt, und ihrem Ausſpruche unter⸗ warf er ſich ſtets.

Eugenie fand den einzigen Troſt an der Seite ihres Gemahls, mit einer ſeltſamen Angſt⸗ lichkeit wandte ſich ihre Aufmerkſamkeit faſt aus⸗ ſchließlich auf ihn; fuͤrchtete ſie vielleicht, der Fluch ihres Vaters wuͤrde das Theuerſte treſſen, das ſie beſaß? Lange war aver ihrer innigen Zaͤrtlichkeit nicht froh geworden, ihr hartes Schick⸗ ſal, ihre Leiden öffneten ihm das Herz ſeiner Gattinn wieder, er ſah ſich geliebt, angebetet wie fruͤher, und Stunden des hoͤchſten Gluͤcks gab die Liebe dem Gatten. Taver fuͤhlte ſich ganz an das Herz ſeines Weibes zuruͤck gezogen, dazu rief das Pflichtgefuhl ihn auf, die Leidende