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ten,„von meinem Bruder empfing ich die To⸗ desbotſchaft, ach, auch er verwirft die entflyhene Schweſter,“ ſtoͤhnte ſie leiſe;„die erſten Wor⸗ te, die ich, ſeit ich aus dem Vaterlande ent— fernt bin, nun von ihm empfangen, beſtätigen es mir, daß ich ſein Herz verloren, ein ewiges Lebewohl ſagt mir der Grauſame: in ſchrecklicher- Verblendung hat er ſich der Revolution ange⸗ ſchloſſen, er hebt die bewafſnete Hand gegen den koͤniglichen Thron, gegen die eigenen Bruͤder, ach, auch er wird untergehen in dieſen Graͤueln!“—
„Fuͤrchte nicht das Argſte,“ antwortete ihr Faver,„danke meiner Liebe, die Dich dieſen Gefahren entzog; ſchon von fern zerreißen ſie Dein Herz, Du wuͤrdeſt unterliegen, haͤtte Dich Dein Geſchick unter ſie geworfen; ſeit dem Be⸗ ginn der Unruhen habe ich füͤr Deinen Vater ge⸗ fuͤrchtet, o, warum folgte er nicht dem Bei⸗ ſpiele ſo Vieler und eilte in unſere Arme, ehe
es zu ſpät war!—— Doch, wo ſind die Brie— fe?“ fuhr der Graf weiter fort,„laß mich ſelbſt leſen.“—*
Eugenie ſenkte das Haupt, ihre Thranen
floſſen aufs Neue;„der alte Sarackſor hat.


