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Du, Cäcilie, wirſt mir trägen helfen, und ich verzage nicht ganz!“——
„Edle Seele!“ rief Caͤcilie,„ja, ich und der Himmel wollen Dir tragen helfen! Nein, mein geliebter Bruder erfahre nicht, welche Schmach ein erzuͤrnter Greis auf unſer Haus geſendet; er gehe in frohem Muthe ſeinen Weg. Wir Frauen ſind zum Dulden geboren, die ſchon⸗ ſten und zarteſten unſerer Gefühle entwickeln ſich im Schmerze; anders iſt es mit des Mannes Empfindungen! Ja, Du haſt Recht, Euge⸗ nie, ungerecht richtet ſich oft ſein erbittertes Gefuͤhl gegen das ſchuldloſe Opfer ſeiner Leiden, bei ihm entwickelt der Schmerz nur harte, ge⸗ haͤſſige Gefuͤhle, ja, laß uns das traurige Ge⸗ heimniß bewahren.“
So erfuhr Taver, als er am andern Tage zuruͤck kam, zwar den gewaltſamen Tod des Mi⸗ niſters, doch nicht, daß ſein Fluch die Tochter getroſſen. In heißer Liebe wandte ſich ſein Herz zu der leidenden Eugenie, er bot Alles auf, ſie zu tröſten.
„Ich bin nun allein auf Dich angewieſen,
mein Freund,“ ſprach ſie demuͤthig zu dem Gat⸗
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