Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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einem treuen Bericht aller ihrer erlebten Schick⸗ ſale; das Geſtändniß des Vaterfluchs entfloh ihren zitternden Lippen; aufgelöſt in Thraͤnen lag ſie in den Armen der frommen Schweſter. Cäcilie ſchauderte zuſammen uͤber den Frevel und die Verwirrung, welche ſeit wenigen Jah⸗ ren in ihrem Hauſe walteten; ihrem reinen Sinne lagen ſolche Vergehungen fern, und doch wurde ſie gewaltſam mit hinein gezogen.Faſſe Dich, Eugenie, ſprach ſie troͤſtend,Vater⸗ fluͤche hört der Himmel nicht, verſoͤhnt blickt Dein Vater jetzt aus einem andern Leben auf Dich nieder, und die Macht der Hölle zerſtiebt an einem frommen Wandel, an reinen Gebeten und an dem Segen der Kirche, ſei getroſt, ich vereinige meine Gebete mit den Deinigen! Eugenie blickte ſie wehmuͤthig an.Eine Bitte, ſprach ſie ſanft,habe ich an Dich, Du ſollſt mir rathen, ob ich Recht thue, wenn ich meinem Gemahle den Fluch, der mein Herz belaſtet, verhehle, wozu ſeine Seele bedrangen? Indem er ſich Vorwuͤrfe machen wird uͤber das Schickſal, welches er uͤber mich verhaͤngt hat, wendet ſich vielleicht ſein Unmuth gegen mich, die ich durch meine unſeligen Reize ſein Herz verfuͤhrte; ihm bleibe das Schreckliche verborgen,