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gut,“ ſprach Sarackſor,„ich werde ihn nie vergeſſen.“—
„Wer ſchrieb den Brief?“ fragte Cäcilie. „Der Gräſinn Bruder,“ antwortete Sara ckſor.
„O, welch ein Leid, welch ein Schmerz!“ ſeufzte die theilnehmende Cscilie:„arme, un⸗ gluͤckliche Schweſter, ſo ſind Deine traurigen Ahnungen wahr geworden!“ Sie gab Befehl, daß der kranken Mutter Alles verſchwiegen bliebe und Sarackſor entfernte ſich, bemuͤht den fuͤrchterlichen Brief, den er nicht verbrannt hatte, ſorgfaͤltig zu bewahren.
Caͤcilie blieb indeß bei der bis zum Tode gebeugten Eugenie, welche unter der Schwere ihres Schickſals nieder ſank, und weinte theil⸗ nehmende Thraͤnen an ihrer Bruſt; da brach der Stolz, welcher bis dahin dieſe beherrſchte, die Zuruͤckhaltung ſchwand, ſie bedurfte des frem⸗ den Troſtes, denn ihre Seele war erſchoͤpft an eigener Beruhigung.
„Ich will Ihnen mein ganzes Herz öffnen, gute Cäcilie,“ ſprach Eugenie,„Sie ſollen den ganzen Abgrund von Leiden kennen, in den ich verſunken bin!“ Und nun ergoß ſie ſich in
Erſter Band.


