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ging ſchnell; im zwanzigſten Jahre war er Ka— pitaͤn und verheirathete ſich, freilich nicht mit des Miniſters voͤlliger Zufriedenheit, mit einem eben ſo liebenswuͤrdigen, als reichen Fraͤulein aus der Provinz. Der alte Graf Bourdon⸗ naye haͤtte ihn lieber mit der Tochter eines alten Hauſes vermahlt; es kraͤnkte ſeinen Stolz, daß ſeine Schwiegertochter, als Alexander ihm dieſe in Paris vorſtellte, nicht einen der erſten Plaͤtze in der Geſellſchaft einnahm; nur ihr Reichthum verſoͤhnte ihn mit dieſer Heirath. Eugenie, Alexanders Schweſter, ward indeß von der liebenswuͤrdigen, anſpruchsloſen Melanie mit inniger Liebe umfangen; denn dieſe uͤbertrug die zaͤrtlichen Gefuͤhle, welche ſie fuͤr den einzigen Bruder hegte, von welchem ſie leider das Schickſal ſo fruͤh getrennt hatte, mit auf dieſe.
Alexander Bourdonnaye ſtand ſtau⸗ nend, nach einer vierjaͤhrigen Abweſenheit, vor der herrlich aufgebluͤhten Schweſter; Eugenie hatte eben ihr funfzehntes Jahr zuruͤck gelegt und entfaltete ſchon jetzt alle die ſeltenen Reize, welche ſich nach wenigen Jahren noch blendender ent— wickelten.
Um eben dieſe Zeit war es auch, daß die Koͤniginn dem Miniſter den ehrenvollen Antrag


