Teil eines Werkes 
1. Band (1826)
Entstehung
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ſerlichen Bruders gern bei jeder Gelegenheit aus⸗ zeichnete, und deſſen perſoͤnliche Liebenswuͤrdig⸗ keit und Verſtand ihn zum angenehmſten Ge⸗ ſellſchafter machte, ſogleich in ein Geſpräch⸗ Helfen Sie mir, Herr Graf, einen kleinen Betrug ſpielen, ſprach ſie,es gilt den Mar⸗ quis Chapelet eiferſuͤchtig zu machen, welcher, obgleich mißtrauiſch bis zum libermaß gegen ſeine liebenswuͤrdige Gemahlinn, ſich dennoch die Freiheit nimmt, mit den artigen Buͤrgertochtern von Paris unten im Park zu ſcherzen; kommen Sie, Graf Caboga, ſeien Sie auf ein halbes Stuͤndchen der Anbeter der ſchonen Marquiſe Chapelet, welche ich vorſtellen will; ich und die Marquiſe haben eine auffallende Ahnlichkeit im Wuchs und Anſtand, in der Haltung des Kopfs, ſogar im Tone der Stimme; ſchon lange wartete ich auf den Duc de Montmorenci, er iſt ebenfalls mit einigen Damen unten im Park, und ein eifriger Anbeter der Marquiſe; gern haͤtte ich mit ihm die kleine Intrige aus⸗ gefuͤhrt: doch er bleibt mir zu lange, die Zeit vergeht daruͤber. Die Koͤniginn gab dem Gra⸗

fen, indem ſie, ohne ſeine Antwort abzuwar⸗

ten, ihren Arm in den ſeinigen legte, noch eine Menge kleiner Verhaltungsbefehle, legte ihm Fragen und Antworten gegen die Marquiſe in