chende Unterhaltung zu fuͤhren: aber, wie im⸗ mer, einen paſſenden Ausweg, in kleinen, wie in den wichtigſten Angelegenheiten ihres Lebens, auffindend, rief ſie mit zärtlicher Stimme den kleinen Ludwig, ihren Sohn, zu ſich her;— das Kind zoͤgerte einige Augenblicke dem Rufe zu folgen.
„Graͤſinn Bourdonnaye,“ fuhr die Kö⸗ niginn weiter fort,„fuͤhren Sie doch den Dau⸗ phin naͤher, damit er dieſen edlen Herrn, aus dem Vaterlande ſeiner Mutter, begruͤße.“
Das reizende Weſen fuͤhrte den ſchoͤnen Kna⸗ ben herbei, und die Koͤniginn ſtellte dem Mag⸗ naten den Dauphin vorz ſie legte demſelben an⸗ fangs einige Fragen in den Mund, doch bald plauderte das liebenswuͤrdigſte Kind, welches der
Magnat je erblickt, in holder Unbefangenheit mit
ihm. Die freundliche Koniginn zog jetzt die himmliſch ſchone kleine Gräſinn Bourdonnaye mit in das Geſpraͤch und das halbe Stuͤndchen, welches Taver Caboga noch in dem Zimmer der Koniginn verweilte, flog allzu ſchnell vor ihm voruͤber.
Er mußte ſich entfernen und fuͤhlte den ſchmerzlichen Zwang, beim Abſchiede ſeine ganze Aufmerkſamkeit der Königinn ſchenken zu muͤſſen, indem er gern nur Augen fuͤr das h


