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zu ſeinen Gunſten zu ſprechen, und Alles ging nach meinen Wünſchen.
um die beſtimmte Zeit erſchien ich, aufs vortheilhafteſte ge⸗ kleidet, und hatte in der Eigenſchaft als Marquis die Ehre, den Ball mit der reichen Erbin zu eröffnen, welche durch die Unzahl der ihren Schmuck bildenden Juwelen die Bewunderung der gan⸗ zen Verſammlung erregte. Unter den Uebrigen ward ich Melindas anſichtig, die bei meinem Glücke ihren Neid und ihr Erſtaunen nicht bergen konnte. Ihre Neugierde ward aber in noch weit hö⸗ herem Grade gekitzelt und entftammt, weil ſie Miß Gripewell nie zuvor geſehen hatte; und Chatter, der allein hierüber genügende Auskunft ihr hätte geben können, war am andern Ende des Saa⸗ les in ein Geſpräch verwickelt. Ich bemerkte ihre Ungeduld, und triumphirte bei ihrem Kummer, jal als meine Tänzerin ſich ge⸗ ſetzt hatte, ergriff ich die Gelegenheit, an ihr vorbeizugehen, und ihr eine leichte Verbeugung zu machen, ohne anzuhalten, ein Fall, der meinen Triumph und ihren Aerger noch weit mehr ſteigerte. Sie entfärbte ſich, richtete den Kopf ſtolz in die Höhe, nahm die Miene der Verachtung an, und ſchwenkte ihren Fächer mit ſolcher Wuth, daß er augenblicklich in Stücke flog, zu nicht geringem Er⸗ Hötzen aller Derjenigen, welche neben ihr ſaßen und ſie beobachteten.
Endlich führte ſie der metamorphoſirte Barbiergeſelle in die Reihe der Tanzenden, und ſpielte ſeine Rolle ſo lächerlich, daß die ganze Verſammlung auf ſeine Unkoſten ſich luſtig machte. Seine Tänzerin aber wurde dadurch ſo beſchämt, doß ſie, ehe die Contretänze ihren Anfang nahmen, in großer Verlegenheit unter dem Vorwande eines plötzlichen Unwohlſeyns ſich zurückzog, und von ihrem Galan begleitet wurde, der ohne Zweifel ihre Unpäß⸗ lichkeit für nichts als Liebeskummer hielt, und die Gelegenheit, ſie nach Hauſe zu begleiten, benützte, um ihr durch eine ähnliche Gegenerklärung Troſt einzuflößen. Sie hatten ſich kaum entfernt, als ein neugieriges Geflüſter:„wer iſt er 2“ durch den Saal rann;


