Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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der Verbindung mit mir nicht abgeneigt finden; ſie ſey jedoch ent⸗ ſchloſſen, in einer ſo wichtigen Angelegenheit Nichts ohne den Rath und die Einwilligung ihrer Mutter vorzunehmen. Dies war keine angenehme Nachricht für mich, deſſen Abſicht geweſen war, zuerſt ihre Neigung zu gewinnen und ſodann meine Eroberung durch eine geheime Heirath zu ſichern, wogegen ſie, wie ich mir ſchmei⸗ chelte, keinen Einwand erheben würde. Um jedoch meine Sache nicht aufzugeben, ehe alle Hoffnung geſchwunden ſey, wartete ich ihrer Mutter auf, und hielt mit großer Förmlichkeit um ihrer Tochter Hand bei ihr an. Die gute Dame, welche ſehr viel an⸗ ſehnliche Lebensart beſaß, benahm ſich mit großer Würde und Höflichkeit, dankte mir für die Ehre, welche ich ihrer Familie an⸗ thun wolle, und bemerkte, ſie zweifle nicht, daß ich alle Eigen⸗ ſchaften beſitze, um eine Frau glücklich zu machen; allein es er⸗ heiſche ihre Pflicht, als einer, um das Wohl ihrer Tochter ängſtlich beſorgten Mutter, nach meinen Glücksumſtänden ſich zu erkundigen, und zu wiſſen, was ich ihrem Kinde zu bieten habe. Auf dieſe Mittheilung, die mich, hätte ich ſie nicht vorhergeſehen, meiner Faſſung gänzlich beraubt haben würde, gab ich, ohne mich weiter zu beſinnen, ihr zur Antwort, ich ſey ein Gentleman von Geburt und Erziehung, werde ihre Tochter ihrem Stand gemäß behan⸗ deln, und ihr Beigebrachtes ihr und ihren Erben auf immer aus⸗ ſetzen. Dieſe vorſichtige Matrone ſchien an meinem Vorſchlage keinen ſonderlichen Gefallen zu finden, ſondern bemerkte mit kalter und abgemeſſener Miene, es ſey durchaus nicht meine Sache, ih⸗ rem Kinde ſein Beigebrachtes zu verſchreiben, wenn ich jedoch da⸗ mit einderſtanden ſey, ſo ſolle ihr Rechtsanwalt mit mir über die Sache Unterhandlung pflegen; inzwiſchen aber bitte ſie mich um Durchſicht meines Zinsbuchs. Ungeachtet ich wie auf brennenden Kohlen ſtand, ſo konnte ich mich doch nicht bezwingen, ihr bei Er⸗ wähnung meines Zinsbuchs, das wie ein ſehr derber Spott auf meine Anſprüche klang, in's Geſicht zu lachen. Ich geſtand offen, Smollet's Romane. MI. 12